Konzert mit Imke Lichtwark & Jakob Lehmann
Imke Lichtwark wurde in Leipzig geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht an der Musikschule J. S. Bach. Ihr Abitur absolvierte sie am Musikgymnasium „Carl Philipp Emanuel Bach“ Berlin und erhielt erste künstlerische Impulse durch Thomas Just. Ihr Diplom legte sie 2015 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Prof.Stephan Imorde ab. Zur Zeit studiert sie im Masterstudiengang Klavier bei Prof.Björn   Lehmann   an   der   Universität   der   Künste   in   Berlin.   Während   ihres Studiums verbrachte sie außerdem ein Studienjahr am Mozarteum in Salzburg und arbeitete mit dem Pianisten Claudius Tanski. Imke ergänzte ihre Ausbildung bei Prof. Irina Edelstein, Prof. Konrad Elser, Prof. Matthias Kirschnereit, Dr. Robert Levin, Ragna Schirmer, Ewa Kupiec und Jonathan Aner. Als Solistin spielte sie im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit der Polnischen Kammerphilharmonie unter   Wojciech   Rajski   und   im   Familienkonzert   des  Rundfunksinfonie-orchesters Berlin unter Michael Sanderling im Konzerthaus Berlin. Während ihrer Schulzeit nahm   sie   häufig   an   „Jugend   musiziert“   teil   und   wurde   mit   1.Preisen   und Sonderpreisen auf Bundesebene ausgezeichnet. Außerdem erhielt sie den Sonderpreis der „Deutschen Chopin Gesellschaft“ beim Steinway – Wettbewerb für Klavier. Beim „Verfemte   Musik“   Wettbewerb   in   Schwerin   erhielt   Imke   in   der   Wertung Kammermusik den Sonderpreis der Hans - Kauffmann – Stiftung. Seit 2012 ist sie Mitglied des Trio Concorde, mit dem sie den 1.Preis sowie den Sonderpreis des HMT- Musikpreises gewann. Sie ist Stipendiatin der Ad Infinitum Foundation, der Yehudi   Menuhin   Stiftung   „Live   Music   Now“   Rostock   und   Berlin   und   des „Deutschlandstipendiums“.   Ein   besonderes Anliegen  ist   für  Imke  die  Arbeit  mit zeitgenössischer   Musik,   so   war   sie  Akademistin   der   „Klangspuren   International Ensemble Modern Academy“ unter der Leitung von Enno Poppe. Darüber hinaus arbeitet   sie   regelmäßig   mit   Komponisten   zusammen,   darunter  Aribert   Reimann, Toshio Hosokawa und Sven Daigger. Rundfunknahmen folgten beim RBB, NDR und Deutschlandradio   Kultur.   2017   erschien   die   CD   „Intervals“   mit   Werken   des Komponisten   Ingolf   Dahl   beim   Medien   Kontor   Hamburg,   auf   der   Imkes Interpretation der  Sonate pastorale zu hören ist. Jakob   Lehmann   wurde   in   Berlin   geboren   und   spielt   seit   seinem   siebten  Lebensjahr Violine. Er studierte an der Universität der Künste Berlin bei Prof.  Michael Erxleben und erhielt weitere wichtige künstlerische Anregungen von Stephan   Mai,   Raphael   Alpermann,   Natalia   Prishepenko,   Lorenza   Borrani, Andrew Manze, Elizabeth Wallfisch, Peter Berne sowie Sir Mark Elder und Jos van   Immerseel.   Als   ein   begeisterter   und   begehrter   Kammermusiker   und  Konzertmeister trat er in ganz Deutschland auf und folgte Konzerteinladungen nach Frankreich, Polen, Italien, Finnland, Bulgarien, China, Türkei, Armenien, Georgien, die Vereinigten Staaten und Australien und produzierte Aufnahmen für zahlreiche nationale und internationale Rundfunkanstalten. Ein   Hauptaugenmerk   in   Jakobs   Arbeit   liegt   im   Bereich   der   historischen Aufführungspraxis, vor allem des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, und sein Einfluss auf sowohl Spezialisten als auch so genannte moderne Spieler. Seit 2015   ist   er   Konzertmeister   des   belgischen Originalklangorchesters   Anima Eterna Brugge und trat in ganz Europa und den USA mit großem Erfolg auf.  Zukünftige   Projekte   werden   Jakob   mit   diesem   Orchester   in   verschiedenen  Rollen präsentieren - als Konzertmeister, Gastdirigent und Kammermusiker. Jakob ist zunehmend als Dirigent aktiv und gab sein Debüt 2013 mit einer Aufführung von Rossinis «Petite Messe Solennelle» im Konzerthaus Berlin. Seitdem hat er u.a. eine szenische Produktion von Purcells «Dido and Aeneas» im Radialsystem V in Berlin (zusammen mit Thomas Quasthoff und Tristan and  Associates),   Kammerversionen   von   Liederzyklen   Mussorgskys   mit   Isabelle Rejall sowie einige Projekte mit Eroica Berlin, einem von ihm gegründeten Kammerorchester,   welches   aus   jungen   Berliner   Musikern   besteht   und Lösungsansätze   für   das   Problem   des   Aussterbens   des   klassischen Konzertpublikums sucht, dirigiert. Das Ensemble widmet sich außerdem der Aufgabe, die Impulse und Inspirationen der historischen Aufführungspraxis auf das   moderne   Instrumentarium   zu   übertragen   und   feierte   sein   Debut   mit umjubelten Aufführungen von Beethovens namensgebender «Eroica»-Sinfonie in seiner künstlerischen Heimat, dem Ehemaligen Stummfilmkino Delphi in Berlin. Eroica Berlin hat zusammen mit dem Bassbariton Thomas Stimmel eine CD-Produktion   mit   Musik   des   20.   Jahrhunderts   für   Gesang   und  Streicher  aufgenommen: «Roots» wird 2017 veröffentlicht werden. Jakob präsentierte in der Saison 2016/2017 u.a. zwei Projekte mit Camerata Nordica als Solist und Konzertmeister   in   Schweden,   kehrte   als   Gastkonzertmeister   des  Australian Romantic  & Classical Orchestra nach Australien zurück,  leitete  als erster Gastdirigent von Anima Eterna Brugge eine Serie von Konzerten sowie eine CD-Produktion mit der Violinistin Chouchane Siranossian (für Alpha/Outhere), führte viele weitere Konzerte mit diesem Orchester als Konzertmeister und Assistent durch und erweitert die Projekte von Eroica Berlin mit Aufführungen von Werken von Haydn, Schubert, Berlioz und Sibelius. Programm: Franz Schubert        Sonate für Violine und Klavier A-Dur D. 574 (1797-1828)               Allegro moderato                                   Scherzo: Presto                                   Andantino                                   Allegro vivace Robert Schumann    Drei Romanzen Op.94 für Violine und Klavier (1810-1856)               Nicht schnell - Einfach innig- Nicht schnell Pause Johannes Brahms    Variationen über ein eigenes Thema op.21/1 (1833-1898)              für Klavier solo                             Robert Schumann    Sonate für Violine und Klavier a-Moll Op.105                                   Mit leidenschaftlichem Ausdruck                                   Allegretto                                   Lebhaft Johannes Brahms   Ungarischer Tanz Nr.1 g-Moll für Violine und Klavier                                  (Bearbeitung Joseph Joachim)
Impressum & Copyright Donnerstag, 11.01.2018 20:00 Uhr Deggendorfer Stadthallen (Halle 1)