„…..auf die Harmonie gesetzt….“

Kammermusik für Bläser aus Klassik und Romantik Am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlebte in Böhmen, Österreich und Süddeutschland eine besondere Form der Bläserkammermusik, die Harmoniemusik, ihren Höhenpunkt. Aus dieser Zeit und aus dem regionalen Umfeld stammen alle Komponisten des nachstehenden Programmes:   Vicente Martin y Soler war ein äusserst erfolgreicher Opernkomponist, dessen Melodien auch Mozart in seinen Werken „weiterverwendet“ hat. Er selbst hat eine ganze Reihe von Bläsermusikern geschrieben, allerdings auch drei unvollendete, die – nun vervollständigt- eine etwas anders Mozart-Bild zeigen. Mit Mozart befreundet war Joseph Myslivecek, der seine Divertimenti in München komponiert hat. Für die Bläser der historischen Hofmusic des Fürsten Löwenstein hat Friedrich Witt das „Septett-Concertino“ geschrieben und der Enkel von J.S. Bach Wilhelm Fr. Ernst  seine grosse Parthia für den preussischen Königshof. So ist dieses Programm ein Spiegel des höfischen und bürgerlichen Musizierens an der Zeitenwende von Klassik zur Romantik. Programm: Vicente MARTIN y SOLER Divertimento Nr. 6  1754-1806 Friedrich WITT Septett-Concertino  1770-1836 Joseph MYSLIVECEK Oktett Nr. 1 Es-Dur  1737-1781 ------------------------------- Wolfgang Amadé MOZART Fragmente KV 384  1756-1791 Wilhelm Fr. Ernst BACH Partita Es-Dur  1759-1845 In der Fürstlich Löwensteinischen HofMusic haben sich Musiker zusammengefunden, die das musikalische Erbe Süddeutschlands wach und lebendig halten wollen. Die Künstler, die als Profimusiker und Pädagogen tätig sind, forschen in Bibliotheken und Archiven und recherchieren dort nach „vergessenen” Werken süddeutscher Komponisten, sowie nach Musikern fränkischer Herkunft. Die dort gemachten „Ausgrabungen” und „Fundsachen” hat das Ensemble schon in zahlreichen Konzerten einem interessierten Publikum näher gebracht und so neue Aspekte der fränkischen Musikgeschichte aufgezeigt. Harmoniemusik mit sechs oder acht Bläsern gehört zum festen Repertoire dieses Ensembles, dessen Ziel es ist, Musik an jenen Orten aufzuführen, die in einem Bezug zum Komponisten oder dem Werk stehen. So entstand auch der Name dieses Ensembles: Das Inventar der historischen Hofmusic der Fürsten zu Löwenstein-Wertheim spiegelt die musikalische Vielfalt Frankens wider, die durch die heutigen Musiker und mit Unterstützung der Fürstlichen Familie in Konzerten im Marmorsaal des Schlosses Kleinheubach hörbar gemacht wird. So ist aus einem historischen Erbe eine kulturelle Aufgabe entstanden! Die zunehmenden Konzertverpflichtungen haben auch den Forschungsradius der FÜRSTLICH LÖWENSTEINISCHEN HOFMUSIC ausgeweitet, und so stehen insgesamt die Werke für klassische Harmoniemusik aus der Zeit von 1750 bis 1850 auf den Konzertprogrammen dieses Ensembles. Die FÜRSTLICH LÖWENSTEINISCHE HOFMUSIC ist nicht nur ständiger Gast bei den „Tölzer Serenaden”, dem „Musikzauber Franken”, der Konzertreihe „Musik in fränkischen Schlössern”, sondern auch beim „Musiksommer zwischen Inn und Salzach” und den „Rosetti-Festtagen” , sowie dem „Hohenloher Kultursommer” und dem „Mozartfest Würzburg”. Mitglieder der Fürstlich Löwensteinischen HofMusic Andreas Haas - Flöte Dmitrij Haritonov, Gabi Rossberger - Oboe Hans Ernst, Harald Rossberger - Klarinette Peter Ternay, Simon Zehentbauer - Horn Ellen Hennen, Hans-Peter Vogel - Fagott Quellenangabe: http://www.fuerstliche-hofmusic.de
Fürstlich Löwensteinische Hofmusik
Impressum & Copyright Mittwoch, 20.09.2017 20:00 Uhr Deggendorfer Stadthallen (Halle 1)